Warnemünder Woche: 39 Yachten gaben auf
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Tom Slingsby, Sieger im Laser EC, dahinter Simon Grotelüschen. ( Foto © Sören Klement / Warnemünder Woche) |
Dennoch war ihm der zweite Platz nicht mehr zu nehmen: „Es
hat mich schon verwundert, dass es vor allen Dingen bei wenig Wind so gut
klappte“, gibt der zum Nachwuchskader gehörende Segler zu. Nicht zufrieden
mit seiner Leistung war der Rostocker Alexander Schlonski: „Die ersten
beiden Tage bin ich einfach zu schlecht gesegelt, das konnte ich nur schwer
ausgleichen“, analysiert der 25-Jährige nach seinem vierten Platz im
Gesamtresultat.
Beste Deutsche in der für Frauen olympischen Bootsklasse Laser Radial wurde
Franziska Goltz aus Schwerin auf dem 9. Platz. „Es lief sehr gut, ich habe
ein gutes Gefühl im Laser Radial“, sagt die 20-Jährige, die erst Anfang des
Jahres in die olympische Einhandbootsklasse wechselte, aber kein
unbeschriebenes Blatt ist: Im 420er nahm sie bereits zweimal an den
Weltmeisterschaften teil. Tatiana Drozdovskaya aus Weißrussland gewinnt die
Damenkonkurrenz mit einem Punkt Vorsprung vor Anastasia Chernova aus
Russland. In der Gesamtwertung Laser Radial kommt der beste deutsche
männliche Segler aus dem „Heimatland“ der Warnemünder Woche: Philipp Gläser aus Greifswald landet auf dem 17. Platz.
Lediglich eine Wettfahrt konnte am letzten Tag des Europa-Cups gesegelt
werden. Trotz mehrerer Startversuche musste eine weitere aufgrund zu starker Winddreher beendet werden.
Langstrecke verweht – Rekord nicht geknackt
Frühzeitiger als geplant ging für ein Großteil der 58 Yachten die
Langstreckenregatta Rund Bornholm zu Ende. Sturm und Seegang zwangen knapp zwei Drittel der Teilnehmer zur Aufgabe. Erste Yacht im Hafen war die ROY von Werner Schulz aus Hamburg, mit 71 Jahren der älteste Skipper auf der Langstrecke. Ordentlich zur Sache ging es auch bei Dieter Neuhaus auf der eigens für die Regatta gecharterten „Hexe“: „Um 22.30 Uhr rumste es laut, wir wussten nicht, was passiert war. Stellten dann fest: Das Vorstag, das
den Mast hält, ist gebrochen“, erinnert sich der 63-Jährige an den Schreck
in der späten Abendstunde. Um 9.20 Uhr waren er und seine Besatzung
wohlbehalten aber müde zurück in Warnemünde.
Nur 40 Minuten später machten Hella Dietz und Stephan Eckner aus Berlin mit ihren 7,80 Meter langen „Mücke“ im alten Strom fest: Sie gehörten zu den kleinsten Teilnehmern und waren lediglich zu zweit an Bord gewesen.
Bilanz der Langstrecke bis 17.00 Uhr: Ein gebrochener Mast, 1 gebrochenes
Vorstag und zehn Schiffe wieder sicher zurück im Warnemünder Hafen. Von der Ex-Illbruck fehlt bis 17.30 Uhr jede Spur, den Rekord hat sie somit nicht
knacken können. Die restlichen Teilnehmer der Regatta werden im Laufe des
Mittwochvormittags zurück erwartet.
Ergebnisse der 505er in Warnemünde:
(Boote: 20 Wettfahrten: 6 Wertungen: 5)
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Stengel, Lutz/ Feller, Frank (ROYC) GER 8622 1,1,2,3,4,2 120.00
Böhm, Stefan/ Roos, GeraldSCV) GER 8862 3,DNC,4,1,1,1 114.00
Fischer, Helen/ Rothe, Robert (BYC) GER 8880 2,10,1,2,3,8 108.00
Dasenbrock, Norbert / Meier, Sven(KSW) GER 8663 7,2,5,5,2,DNC 102.00
Salein, Sebastian / Christophersen, Malte(CNFT) GER 8478 6,4,6,7,6,DNF 96.00
Görge, Volker / Hufnagel, Jens(TSVS) GER 8675 11,BFD,9,4,5,3 90.00
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Höhepunkte am Mittwoch (6. Juli)
Regattapause für alle Segler!
Am Donnerstag geht es weiter mit den German Open der Bénéteau25 und Europe,
es folgen zum Wochenende weitere neun Klassen.
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