Fastnet

Tris, 60's und dicke Haie im Ruder

Foto © Jacques Vapillon / pixsail.com

(August 2003) And the Winner is ... es sind alle. Auch die mutigen Amateure auf den hinteren Plätzen sind zu Ehren für ihre Seemännische Leistung. Eine 600 sm-Fastnet-Tour ist auch für Profiteams hart. Und die waren bei den Ersten: Der 60-Fuß-Trimaran "Eure et Loire" unter Skipper Francis Joyon (der auch das altlantik-Einhand Newman STAR 2000 als erstes Boot im Ziel gewann) kreuzte als "first ship home" die Ziellinie vor Plymouth. Mit dem Olympia-Ass Rodney Pattison (GBR, 2 Gold, 2 Silber) am Ruger blieben sie - wohl wegen flauer Winde im Kanal - um zwei Stunden unter dem bisherigen Rekord von '99 für die 605 (andere Quellen nennen 608) Meilen lange Strecke. Gesamtzeit: 1 Tag, 18 h 19 min. Ach ja: Und 54 sec.

 

Bei den 60-Füßern gewann gewann die Französin Catherine Chabaud mit "Whirlpool" - Chabaud gehört zu den geradezu metaphysischen Segel-Erscheinungen, rundete mehrmals die Erde beim Vendée Globe, musste im Südlichen Ozean zwei Mal aus Seenot gerettet werden.. Chabaud hatte sogar Chancen auf die hochangesehene Trophäe Fastnet Challenge Cup. Nur eine Stunde später kam Bernhard Stamm ins Ziel: Der Schweizer, der beim Vendée wgen Bruch aussteigen mußte, mit seiner "Bobst Group/ Amor Lux" allerdings voriges Jahr als schnellster Einrumpfer über den Atlantik bretterte, beklagte sich über 25 Knoten Wind auf die Nase in der Irischen See.

 

Die schwarze "Stealth", Carbon-Riese (92 Fuß = so um die 30 Meter) des Fiat-Caesars Goivanni Agnelli, war erstes Einrumpfboot außerhalb der oben genannten Klassen. Dritter: "Morning Glory", der Maxi des deutschen SAP-Vorstands Hasso Plattner. Plattner sponsort - kenntlich etwa an einem riesigen SAP-Spinnaker - das Neuseeländische America's Cup Team, und war, durchaus auch am Ruder, Teilnehmer des Sydney-Hobart-Race.

 

Bei den VO 60, den beim Fastnet trainierenden Volvo-Ocean-Racern, konnte kurz vor der Zielkanone "News Corp." noch an "Illbruck" (Düsseldorfer Yachtclub) vorbei schleichen. Dritter war "Assa Abloy" - sie wurde in der Irischen See von einem eingeklemmten Hai im Ruder aufgehalten ... Was aus dem Hai wurde, ist nicht bekannt. Zum Vergleich: Die rund 19 Meter langen VO 60 liefen etwa vier Stunden nach den Maxis über die Linie.

 

Insgesamt starteten am 12. August bei dieser berühmtesten See-Ragatta unser Gegend, die jetzt von Rolex gesponsert wird und deshalb Rolex-Fastnet-Race heißt, mehr als 220 Yachten.

Rolex Fastnet 2005: Erste Sieger

12. August 2005 - Am Morgen des 10. Augusts überquerte die neuseeländische „ICAP Maximus“ als erstes Schiff die Ziellinie des Rolex Fastnet Race 2005. Eine ordentliche Brise trieb die 98 Fuß lange Maxiyacht am frühen Morgen mit gutem Tempo zurück nach Plymouth. Westliche Winde begünstigen allerdings seit gestern die kleineren Yachten für einen Platz nach berechneter Zeit. Bei den zahlreichen Open60 mit etlichen Skippern des Vendée Globe lag gestern Abend Bernard Stamm auf Cheminees Poujalat, der nach seinem Pech vor dem Vendée endlich wieder mitmischen kann, vorn. weiter »
Rolex Fastnet Race 2005: Fog around the Rock

10. August 2005 - Tschuldigung für den Titel, aber man kann es nur in englisch so gut ausdrücken . Im Nebel und bei Schwachwind rundeten die ersten Yachten den berühmten Fastnet Felsen mit seinem Leuchtturm. Die irische See zeigte sich von ihrer glitzernden und sehr glatten Seite bei wenig Wind. Erstes Schiff war der Maxi ICAP Maximus, gefolgt vom Maxi Skandia Wild Thing. Als sechste ging die deutsche UCA von Klaus Murrmann um den Felsen. weiter »
Rolex Fastnet Race 2005: Berühmte Namen vor berühmtem Felsen

09. August 2005 - Es ist längst eine Legende, diese Regatta über die irische See um den berühmten Leuchtturm auf einem Felsen. Das Fastnet Race, alle zwei Jahre ausgetragen, hat auch in diesem Jahr wieder berühmte Skipper und Boote angezogen. Dabei sind die Cracks der Open60-Szene, vom Vendée Globe bekannt, wie Mike Golding auf "Ecover", Roland Jourdain auf "Sill et Véolia" oder Alex Thomson auf Hugo Boss. Allein acht Open60 sind dabei, aber auch, neben Teilnehmern des Sydney Hobart, zwei deutsche Yachten. Die größten Maxis können schon fast den Fastnet Felsen sehen, nachdem sie am Sonntag gestartet sind. weiter »
Kingfisher als Skandia beim Fastnet Race

01. August 2003 - SKANDIA unterstützt die Ex-"Kingfisher" (zur Zeit in Vercharterung an das Team888) bei der Teilnahme am berühmt-berüchtigten Fastnet Race. Die Partnerschaft ist Teil des "SKANDIA SET SAIL"-Programms. Die Yacht vom Typ Open 60 wird von einer internationalen Crew aus Großbritannien, Australien, Deutschland und Südafrika gesegelt und mit dem Australier Nick Moloney sowie Mark Denton und Jonny Malbon (beide waren Co-Skipper auf Team888 im Transatlantik-Rennen DCNAC) von einem Trio geführt und vom erfahrenen Hamburger Segelprofi Tim Kröger verstärkt. weiter »
Hugo Boss im Fastnet Race
01. August 2003 - Hugo Boss sponsort eine brandneue Farr 65 (19,80m), die unter dem Namen Hugo Boss und mit dem Emblem im Spinnaker am berühmten Rolex Fastnet Race im August segeln wird. Die Yacht wurde jetzt Port Hamble, England, getauft. weiter »

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