Erika in der Karibik
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Willy Oleana (li.) und Ian George (Mitte) vom Seenotrettungsdienst „Saba Sea Rescue“ (Karibik) freuen sich auf die Übernahme des Seenotrettungsbootes ERIKA, initiiert von Kapitän Udo Helge Fox, Leiter des Rettungsdienstes und der Inspektion und Mitglied der Geschäftsführung der DGzRS, (re.) (Foto (C) DGzRS) |
Willy Oleana, Operational Manager, und Ian George, Vizepräsident von „Saba Sea Rescue“, besuchten jetzt die DGzRS-Zentrale in Bremen, um sich hier in die Bedienung des sieben Meter langen Spezialfahrzeugs einweisen zu lassen. Sie nahmen ebenfalls an Ausbildungsseminaren teil und informierten sich umfangreich über Alarmierungsabläufe und rettungsdienstliche Organisation.
Saba ist vor allem für seine Tauchreviere bekannt. Bislang stand dort für rettungsdienstliche Aufgaben kein Fahrzeug zur Verfügung.
Bei einer Tagung der International Maritime Rescue Federation (Internationaler Verbund der Seenotrettungsdienste) war Kapitän Udo Helge Fox, Leiter des Rettungsdienstes der DGzRS und Mitglied der Geschäftsführung, auf die Insel Saba aufmerksam gemacht worden. Die ca. 3000 köpfige Gemeinschaft, die jedes Jahr von vielen Touristen besucht wird, hatte durch einen tragischen Helikopter-Unfall über See bereits seit langem nach einer Möglichkeit gesucht, ein Rettungsfahrzeug zu übernehmen.
Der Seenotkreuzer VORMANN LEISS wurde nach Ausmusterung der ERIKA mit dem Tochterboot JAPSAND der zwischenzeitlich verkauften EISWETTE ausgerüstet.


