Die Frauen in Rot

01. Juni 2002 - Wenn das die Anderen auch machen, gibt es interessante Geschichten: "Wir müssen mit der Vorbereitung und dem Training direkt nach Kiel anfangen", meinte Anne Drougge von der "Amer Sports Too" in Göteborg, "wenn ich noch ein Volvo-Ocean-Rennen mache, möchte ich besser vorbereitet sein und nicht auf dem lezten Platz landen." Die Schwedin genoss die Ankunft in ihrem Heimatland – aber die Ffauen auf dem Boot waren frustriert. Dabei haben sie nach dem Mastbruch, der Überführung der Yacht durch den stürmischen Kanal mit der gerade gesetzten neuen "Palme", und dem Start nach mininmal kurzer Vorbereitung erstaunliches geleistet.

Ankunft in Göteborg – das Foto zeigt eindrucksvoll die enorme Breite der Volvo-Ovcean-Racer. (Foto © Axel-Nissen-Lie / Seilas / volvooceanrace.org)

Stress hatten sie jede Menge, die letten beiden Etappen war für die Frauen-Crew einriesiges Abenteuer: Mastbruch vor Neufundland. Das Boot im Sturm zurück, dann im Schlepp in den Hafen. Mit dem Conatainer-Schiff nach England, dort wurde in letzter Minute ein neuer Mast aufgestellt. Mit dem neuen Rigg von England nach La Rochelle – in härtesten Bedingungen, bei 45 Knoeten Wind, duch den Kanal du die Biskaya. In allaer Eile die kurze Zeit nutzen, um sich auf die achte Etappe nach Göteborg vorzubereiten. wenn das kein Sress ist ...

In der Biskaya wurde die Hälfte der Crew heftig seekrank – wie übrigens auch die meisten Männer auf den Volvo 60s. Bei 40 Knoten Wind und gegenan, also stänndig schlagendem Boot, wahrlich kein Wunder. Aber nach der hetz zuvor waren die Frauen so Seekrank, das sie teils dehydriert waren und kaum leistungsfähig. Bei 40 Knoten in de Biskaya segelten die Frauen unter Skipperin Lisa MacDonald, wie sie jetzt berichtete, sehr "konservativ" – sie wollten im hack nich den neuen Mast riskieren ...

 

Anna Drougge

Anna Drougge

 

Anna Drougge mit dem schwedischen Blumenkranz in Göteborg . (Foto © Axel-Nissen-Lie / Seilas / volvooceanrace.org)

 

Das Boot fiel beim gegenan gehen ständig die 5-Meter Wellen herunter., Es sei hart gewesen, zu steuern, sagte die 33-Jährige Schwedin Anana Drougge. Nach all dem Pech und der Hetzerei sei es "eigentlich erstaunlich, dass wir dennoch weiter motiviert waren und sogar noch Spass hatten an Bord." Pech hatten sie weiterhin: Vor der Isle of Wight waren sie bekalmt, vor Norwegen ebenso, und sie konnten nicht rechtzeitig gegen die Tide wenden – und verloren so weitere Zeit. Die Hälfte des rennens, zieht Drougge Blanz, hätten sie den Trainigsrückstand zu den Männern aufholen müssen. Und auf der Atlantik-Etappe – die im letzten Whitbread-round-the World das Frauenboot gewann – brach der Mast ...

Anna Drougge, die auf 60-Fuß-Tris geseglt ist und mit Lisa MacDonald bereits auf einer welt-Regatta wisegelte, weiss noch nicht genau, was sie demnächst machen wird. Vielleicht auf einem der Tris einsteigen ... Eigentlich ist die Profi-Seglerin, die im Laser anfing, Elektroingenieurin und Segelmacherin ...

Das Gesamt-Klassement nach der achten Etappe mit Segelzeiten:

1. "Illbruck" – 54 Punkte- 4 Tage, 7 Std. 11 Min.

 

2. "Assa Abloy" – 49 P. – 4 Tg. 7 Std 6 mMin

 

3. Amer Sports One – 40 P. – 4 Tge 7 Std. 13 Min.

 

4. Team News Corp. – 40 P. - 4 Tge 7 Std. 10 Min.

 

5. Tyco – 40 P. - 4 Tg 7 Std 8 Min.

 

6. SEB – 29 P. – 4 Tge 7 Std 57 Min.

 

7. djuice – 25 P. 4 Tge. 10 Std. 19 Min.

 

8. Amer Sports Too – 4 Tge 18 Std. 50 Min.

Lesen Sie dazu:

 

Das Volvo-Ocean Race im seglermagazin.de

 

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